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Aromatherapie - ätherische Öle

Aromatherapie

Willkommen im Reich der Düfte - ätherische Öle riechen nicht nur gut, sondern helfen Ihnen auch dabei, Ihre Gesundheit zu stärken.

In der St. Michael Apotheke in Andorf bei Schärding finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen ätherischen Ölen und Zubehör für die Aromatherapie. 

Kommen Sie zu uns, wir beraten Sie gerne!

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Geschichte der ätherischen Öle

Das Wissen um die wohlriechende, aber auch heilende Wirkung der ätherischen Öle ist Jahrtausende alt. Bereits die Assyrer (vor mehr als 4000 Jahren) und die alten Ägypter (vor über 2000 Jahren) verwendeten sie für kultische, religiöse, kosmetische und therapeutische Zwecke. Auch im Alten Testament ist viel von Salbeiöl und Räucherwerk die Rede.

Düfte sind seit jeher attraktiv und begehrenswert und deshalb versuchte die Menschheit schon immer, diese nicht sichtbaren und auch nicht fassbaren Stoffe einzufangen. Die Verwendung der ätherischen Öle zieht sich wie ein roter Faden auch durch die Antike - alle großen Kulturen wie Chinesen, Griechen und Römer umgaben sich gerne mit wohlriechenden Zubereitungen.

Der Zusammenbruch des Römischen Reiches, aber auch die Hexenverfolgungen des Mittelalters (Hexen waren ja oft nichts anderes als weise Frauen, die um die heilenden Schätze der Natur wussten) brachten es mit sich, dass das Wissen um die kostbaren Öle verloren ging.

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Heilkraft der ätherischen Öle vom französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé gleichsam wiederentdeckt.

Wirkungsweise von ätherischen Ölen

Wie bei vielen komplementären Therapieformen wird auch in der Aromatherapie der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet, weil die Öle ebenfalls eine ganzheitliche Wirkung auf unseren Körper ausüben.

Im deutschsprachigen Raum werden ätherische Öle hauptsächlich gleichgesetzt mit Raumbeduftung. Das heißt, sie werden meistens nur auf Grund ihres Duftes gekauft, um zu Hause oder im Büro eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. 

Viele Leute wissen nicht, dass nicht nur ihre Nase erfreut wird, sondern sie gleichzeitig in den Genuss einer therapeutischen Anwendung kommen, weil die Duftmoleküle schnell über die Nasenschleimhäute aufgenommen werden.

Bei ausreichender Konzentration wird ein elektrochemischer Impuls an das Limbische System im Gehirn weitergeleitet. Diese Region wird auch als das Riechhirn bezeichnet, hier entstehen die Gefühle.

Im limbischen System wirken die Düfte praktisch unzensuriert, wir reagieren unbewusst und instinktiv auf sie. Über die Psyche helfen uns die Öle also dabei, Ängste und Spannungen abzubauen, uns Mut zu machen, uns zu konzentrieren oder uns in den Schlaf zu begleiten.

Aber nur wirklich 100 % naturreine ätherische Öle können wirklich die Wirkungen ermöglichen, wie sie in der Literatur beschrieben sind. Ätherische Öle sind nämlich komplexe Wirkstoffgemische mit bis zu über 100 Einzelmolekülen und nur die Gesamtheit der Bestandteile ergibt die einzigartige Wirkung von jedem Öl.

Die zweite Ebene, über die Düfte unseren Organismus beeinflussen, ist die Haut. Als unser größtes Organ bildet sie die Schranke zwischen unserer Umwelt und unserem inneren Milieu. Ätherische Öle zur äußeren Anwendung beeinflussen durch Einreibungen, Ölmassagen oder Bäder die verschiedenen Organfunktionen positiv.

Sie gelangen durch die Haut in das Lymphsystem, von dort in den Blutkreislauf und können so ihre heilende Wirkung entfalten. Die perkutane Resorption geschieht sehr rasch, schon einige Minuten nach der Anwendung ist die Anwesenheit im Blut nachweisbar, 50 Minuten bis 2 Stunden nach einer Anwendung sind die ätherischen Öle in der ausgeatmeten Luft nachweisbar. 

Wie erkenne ich ein hochwertiges ätherisches Öl?

Schon die Aufschrift auf dem Fläschchen gibt Ihnen Auskunft darüber:

  • Es muss sich um ein zu 100 % naturreines Öl handeln. Wenn Sie Begriffe wie „natürlich“, „naturidentisch“, „original“ oder Ähnliches lesen, ist der Inhalt mit großer Wahrscheinlichkeit gestreckt. Das bedeutet, dass das Öl durch Zugabe von künstlichen Duftstoffen verändert wurde. Bei der Anwendung solcher Produkte auf der Haut können allergische Reaktionen auftreten und die gewünschte Heilwirkung kann nicht erzielt werden, weil ja das wirksame, von der Natur vorgegebene Mischungsverhältnis der Einzelkomponenten nicht mehr stimmt.
  • Die genaue lateinisch-botanische Bezeichnung der Herkunftspflanze.
  • Das Ursprungsland.
  • Die Anbauweise, z. B.: kbA /kontrolliert biologischer Anbau, demeter (demeterzertifizierte Bioqualität), Ws (Wildsammlung).
  • Der Pflanzenteil, aus dem das Öl gewonnen wurde (Blatt, Wurzel, Blüte).
  • Das Gewinnungsverfahren.
  • Sicherheitshinweise.
  • Chargennummer.
Die vier Typen von ätherischen Ölen

1. Zitrusartige Düfte

Sie gehören zu den beliebtesten Vertretern unter den ätherischen Ölen. Bei den Zitrusölen handelt es sich um sogenannte Kopfnoten. Darunter versteht der Experte Öle, die relativ schnell verdampfen, nämlich innerhalb von 1 bis 2 Stunden. Dann haben sich die Hauptduftstoffe verflüchtigt.

Zitrusdüfte eignen sich hervorragend für die Raumbeduftung und können gut mit anderen Ölen gemischt werden.

Bekannte Öle:

  • Zitrone: frisch, fruchtig, konzentrationsfördernd
  • Orange: entspannend
  • Beruhigend: Limette
  • Harmonisierend: Lemongrass

Zitrusöle werden gerne zur Entschlackung in Einreibungen verwendet.

2. Holzige Düfte

Viele Düfte stellen Basisnoten dar, ihre Duftintensität ist stark bis mittelstark, in 2 bis 3 Stunden sind sie verdampft. Hölzer wirken in Mischungen stabilisierend und stärkend.

Bekannte Öle:

  • Kiefer: harzig, frisch.
  • Rosenholz, Sandelholz: weich, samtig; gute Antistresswirkung, verdampfen sehr langsam.
  • Zeder, Zypresse: herb-harzige Duftrichtung.

3. Blumige Düfte

Sie zählen zu dem Kostbarsten, was uns die Natur zu bieten hat. Sie gehören auch zu den teuersten Düften. Oft werden für 1 Liter ätherisches Öl Tonnen von handgepflückten Blüten benötigt, weil die Ölkonzentration in den Blütenblättern sehr gering ist (Rose).

Diese Düfte sollen nur sparsam verwendet werden, denn ihr intensiver, manchmal narkotischer Charakter bewirkt in hoher Konzentration keine Entspannung, sondern eher ein Unbehagen.

Ideale Begleiter zu Blütendüften sind Hölzer, weil sie einen Ausgleich in die Mischung bringen.

Bekannte Öle:

  • Rose
  • Jasmin
  • Ylang-Ylang
  • Neroli

4. Heilkräuter

Heilkräuter, die ätherische Öle enthalten, können sowohl eine Kopfnote, eine Herznote als eine Basisnote sein. Sie besitzen eine starke bis sehr starke Duftintensität. Aus diesem Grund ist es nicht empfehlenswert, Heilkräuter zur Raumbeduftung zu verwenden, wenn man nur eine behagliche Atmosphäre schaffen möchte.

Ist eine therapeutische Wirkung erwünscht, so können sie ruhig in der Duftlampe angewendet werden.

Erkältungsöle:

  • Eukalyptus: Achtung, für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet!
  • Cajeput

Krampflösend, entspannend:

  • Lavendel
  • Muskatellersalbei
  • Rosengeranie

Hautpflege:

  • Myrte
  • Lavendel
  • Rosengeranie

Antibakterielle Öle:

  • Teebaumöl
  • Thymian thymol
  • Nelke
Äußerliche Anwendung

Ätherische Öle werden nur in Ausnahmefällen pur auf die Haut aufgetragen, weil sie in konzentrierter Form zu Irritationen führen können. Die Ausnahme stellen Lavendel, Teebaumöl und Pfefferminze dar. Deshalb werden sie in einen Trägerstoff eingearbeitet.

1. Einreibungen in Form von Ölmischungen oder Cremen

Die Duftmassage bedeutet Berührung durch alle Sinne. Dabei wird mit sanften, gleichmäßigen Bewegungen das entsprechende Massageöl morgens und abends auf den Fußsohlen, am Solarplexus und im Nacken einmassiert. Als Trägeröl finden Mandelöl, Jojobaöl, Johanniskrautöl oder Aprikosenkernöl Verwendung.

Achtung: Bereits Paracelsus sagte: „Die Dosis macht das Gift!“. Die ätherischen Öle müssen in ihrer Konzentration genau auf den Anwender abgestimmt sein, denn es ist ein Unterschied, ob ein Baby oder ein Erwachsener das Öl verwenden möchte.

Bei Cremen ist es wichtig zu wissen, dass Aromatherapie nur dann funktioniert, wenn es sich bei den Salbengrundlagen um paraffinfreie Zubereitungen handelt. Paraffine sind Stoffe auf Mineralölbasis, die sich völlig von den körpereigenen Fetten unterscheiden und vom Organismus schlecht abgebaut werden können.

Sie dichten die Haut ab und somit können die Wirkstoffe aus den ätherischen Ölen nicht freigesetzt werden und nicht durch die Haut in die Lymphbahn gelangen.

2. Bäder

Die Wassertemperatur sollte 35 bis 38 °C betragen. Kreislauflabile Personen oder Personen mit Herzbeschwerden sollen nicht über 37 °C baden.

Das ätherische Öl oder die Ölmischung (10 Tropfen) in etwa 50 ml Schlagobers einrühren und ins Badewasser gießen. Das Schlagobers wirkt als Emulgator und das Öl wird langsamer aus der fetten Phase freigesetzt und kann länger wirken.

Die Badedauer beträgt 10 bis 15 Minuten.

3. Inhalation:

In eine Schüssel heißes Wasser und die entsprechende Mischung, wieder mit Schlagobers vermischt (hier reichen 1 EL und 5 Tropfen), hineinleeren. Kopf und Schüssel mit einem Tuch abdecken und tief einatmen. Die Behandlung 5 bis 7 Minuten lang durchführen. Anschließend nicht sofort ins Freie gehen, sondern eine Stunde warten, damit es zu keiner Erstverschlimmerung kommt.

St. Michael Apotheke

Hauptstraße 20
4770 Andorf

Telefon +43 7766 2020-0
Fax +43 7766 2020-30

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Di: 8:00-12:00, 14:00-18:00
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